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Biologische Schädlingskiller
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erstellt von Admin am 16.01.2010 15:35
Im Handel erhältliche biologische Spritzmittel enthalten häufig den Wirkstoff Azidirachtin, der aus dem Niembaum gewonnen wird. Die Bezeichnung Niem oder Neem kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Heilspender“ , was sich auf die jahrtausendealte Verwendung in der Heilkunde bezieht.
Als Pflanzenschutzmittel wird der Wirkstoff gegen über 200 Insektenarten, Würmer, Mikroorganismen und Milben eingesetzt. Die Anwendung ist bei geringem bis mittlerem Schädlingsbefall erfolgreich. Anwendungshinweise des Herstellers genau beachten.

Bei Pyrethrum handelt es sich um ein natürliches Nervengift, das als Kontaktgift unspezifisch gegen alle Insekten wirkt und keinen Unterschied zwischen Nützlingen und Schädlingen macht.
Da die Nervensysteme aller Insekten ähnlich konstruiert sind, stellt Pyrethrum ein breitwirksames Insektizid dar, das im Übrigen auch in der Schädlingsbekämpfung gegen Schaben oder Fliegen eingesetzt wird. Ein großer Vorteil von Pyrethrum ist seine geringe Photostabilität: Pyrethrum wird in der Umwelt schnell durch Photolyse und mikrobielle Aktivitäten abgebaut.
Der Maulwurf vertilgt Schädlinge
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erstellt von Admin am 03.02.2010 11:38
Der Maulwurf gilt als unliebsamer Gast, wenn im Frühjahr der Rasen mit Maulwurfshügeln übersät ist und sein verzweigtes Tunnelsystem den Gartenboden durchzieht. Dabei ist der emsige Wühler mit seinem samtartigen Fell ein hervorragender Schädlingsbekämpfer, der pro Tag rund 100 Gramm Insekten, Würmer, Larven und ähnliches Getier vertilgt. Die Vorderpfoten des Maulwurfs sind zu Grabschaufeln ausgebildet, mit denen er ein ausgeklügeltes Gangsystem mit Vorratskammern, Laufgängen und Wohnhöhlen anlegt. Der Maulwurf steht unter Naturschutz – ein weiterer Grund, stärkeres Augenmerk auf seine positiven Eigenschaften zu legen und die Maulwurfshügel als willkommene Humuslieferanten zu sammeln.
Einbauen statt weghauen - Recyling im Garten
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erstellt von Admin am 15.06.2010 16:12
Wo „Natur im Garten“ ist, da fühlt sich der Mensch so richtig wohl. Denn hier ist der Garten ein gemütlicher und naturnaher Erholungsraum. Das Thema „Recycling im Garten“ spielt auf der GARTEN TULLN eine immer nachhaltigere Rolle. Die Ausgangsprodukte sind oft aus verschiedenen Materialien, etwa alte Gegenstände aus dem Haushalt, Möbelstücke oder Geräteteile. Umfunktionieren heißt hier die Devise. So werden alte Dachziegel zur Beeteinfassung und Betonreste zur artenreichen Steinmauer umfunktioniert. Mit etwas Erfindergeist und dem Mut zu Neuem entstehen oft überraschende Lösungen.

“Wiederverwerten von Bio-Abfall in der Form von Kompost zählt schon lange zu den Intentionen von Natur im Garten. Dass die Garten Tulln jetzt auch beim Recycling von anderen Rohstoffen neue und innovative Wege geht freut mich umso mehr“, so Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter anlässlich der Besichtigung der neuen Betonrecyclingmauer auf der GARTEN TULLN.
Die Betonrecyclingmauer entstand aus größeren Blöcken, die beim Abbruch eines betonierten Teiches gewonnen wurden. Diese dekorative Trockensteinmauer bietet in ihrer neuen Funktion Platz für Fauna und Flora. Auch an anderen Plätzen auf der GARTEN TULLN kann man umfunktionierte Materialen mit unterschiedlichsten Verwendungen wiederfinden. Was man im Haus nicht mehr benötigt, kann im Garten gebraucht werden. In einem eigenen Recycling Garten entdeckt man wiederverwertete Pflaster- und Bruchsteine als Wegbelag und eine Sitzmauer als Einkaufswagenkörben die mit Ziegelbruch gefüllt sind. Auf der Gartenschau werden weiters Weidenruten zu kreativen Zäunen und Skulpturen geformt und bringen durch ihre grünen Triebe Leben in den Garten.
DIE GARTEN TULLN verwendet auch gerne Ziegelbruch als Mulchmaterial, dieses ist zum Beispiel im Gold und Silber Garten zum Einsatz gekommen. Dieses Material setzt nicht nur dekorative Akzente im eigenen Garten sondern ist auch eine Wohltat für den Boden. In einer 10 cm hohen Schicht wird der von einem Hausabbruch gewonnene Ziegelbruch im Garten aufgetragen und die Stauden werden direkt in diese Mulchschicht hineingesetzt. So werden die Bei- bzw. Unkräuter reduziert und der Boden ist vor Austrocknung geschützt. Außerdem kann der Boden so das Wasser besser aufnehmen. Ebenfalls gut für den Boden das Mähgut nach dem Rasenmähen gleich wieder als Mulchschicht aufzutragen. Bei „Recycling im Garten“ sind der Wiederverwertung also keine Grenzen gesetzt!

Beitrag und Foto: Garten Tulln
Erdkröten, Frösche, Eidechsen und Co.
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erstellt von Admin am 03.02.2010 12:00
Mit einem naturnahen Teich stellen sich bald auch Erdkröten im Garten ein. Diese graubraunen Gesellen sind, im Gegensatz zu den Fröschen, nachtaktiv und verzehren Nacktschnecken, Raupen, Insekten und Larven. Der Gartenteich dient lediglich als Laichgewässer, ansonsten gehen die Landratten auf Schädlingsjagd.
Zaun- und Mauereidechsen siedeln sich gern in Steinmauern an sonnigen und trockenen Plätzen an. Auf ihrem Speiseplan stehen vor allen Spinnen, Wespen, Raupen, Käfer und Schnecken. An sonnigen, warmen Tagen kann man die wechselwarmen Reptilien beim Sonnen auf Steinmauern beobachten. Ihr Bestand ist durch fugenlose Betonmauern, die keinen Unterschlupf bieten, gefährdet.
Florfliegenlarven vulgo Blattlauslöwen
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erstellt von Admin am 16.01.2010 15:37
Das augenscheinliche Charakteristikum der Florfliege sind die vier durchsichtigen, fein geäderten Flügel und die gelben Stecknadelkopfaugen. Florfliegen gehören zu den bekanntesten Nützlingen im Garten. Die Larven der Florfliege (Blattlauslöwen) jagen Blattläuse, Schmierläuse, Spinnmilben und saugen sie aus. Erwachsene Florfliegen vertilgen neben Blattläusen auch Thripsen. Für den gezielten Einsatz dieser Blattlausvertilger kann man Florfliegenlarven kaufen und auf den Pflanzen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus verteilen.
Gartenlust und Naturschutz
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erstellt von Admin am 16.01.2010 15:33
Gartenlust statt Gartenlast ist gefragt und dient auch noch dem Naturschutz: wenn dein Grundstück ausreichend Platz bietet, erspart eine frei wachsende Hecke viel Arbeit. Das alljährliche Heckenschneiden und Häckseln des Schnittguts entfällt; außerdem bieten heimische Gehölze wie Kornelkirsche, Liguster oder Pfaffenhütchen und Co. zahlreichen Nützlingen willkommenen Lebensraum. So lockst du viele Vögel in deinen Garten, die dich mit ihrem Gesang bezaubern werden. Wenn du wenig Platz hast, versuch es mit Kletterpflanzen an einem Holzzaun, auch hier suchen Singvögel ihre Brutstätten und der Igel Unterschlupf.
Herbstlaub sinnvoll nutzen
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erstellt von Admin am 19.10.2010 17:47
Das fallende Herbstlaub spaltet die Gartenbesitzer in zwei Lager: auf der einen Seite diejenigen, die jedem fallenden Blatt hinterhereilen und den Garten klinisch sauber in die winterliche Ruhephase verabschieden möchten. Auf der anderen Seite die Ökofreaks, die Laub Laub sein lassen und das Tanzen der Blätter genießen.

Keine Frage: ich gehöre zur zweiten Gruppe und nutze den Wert des Herbstlaubes in meinem Garten.

Welchen Nutzen bietet Laub?

1. Laub verbessert die Bodenquzalität. Auch Gemüsebeete sind dankbar für eine Schicht Herbstlaub und sollten über den Winter keinesfalls kahl bleiben. Etwas Reisig auf der Laubschicht verhinderr, dass die Herbststürme das Laub wieder auseinanderreißen. Bis zum Frühling ist ein großen Anteil des Laubs zu fruchtbarer Erde geworden.

2. Aus Laub wird wertvoller Kompost. Laub am besten mit dem Rasenmäher zerkleinern, um die Rotte zu beschleunigen. Wichtig ist auch, das Laub erst trocknen zu lassen, bevor es auf den Kompost kommt, da es ansonsten leicht verklebt und fault. Gut mit den übrigen Kompostbestandteilen vermischen.

3. Laub bildet eine Mulchschicht. Unter Hecken und Sträuchern kann das Herbstlaub liegen bleiben - hier bildet die Mulchschicht einen natürlichen Winterschutz und wird nach und nach zu wertvollen Humus. Außerdem verhindert es das Aufkommen von Unkraut und aktiviert das Bodenleben.

4. Last but not least sind Laubhaufen willkommene Überwinterungsquartiere für zahlreiche Nützlinge im Garten.

Es wäre also wirklich schade, diesen wertvollen Rohstoff der Natur nicht zu nutzen.
Igel im Garten
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erstellt von Admin am 08.01.2011 09:51
Wohl dem, der Igeln Unterschlupf gewährt, indem er Laubhaufen und Totholzplätze als Quartier bereitstellt, denn diese stacheligen Gesellen vertilgen Gartenschädlinge wie Schnecken, Larven, Würmer oder Puppen ohne Ende.
In einem Nest im Gebüsch kommen 7 bis 10 Junge zur Welt. Im Laufe des Sommers bewohnen Igel mehrere wenig sorgfältig errichtete Nester, die aber selten längere Zeit benützt werden. Da der Igel Winterschlaf hält, benötigt er ein gut befestigtes und trockenes Winterquartier, das er sich in Hohlräumen unter Holzstapeln, im dichten Gebüsch, in Reisig oder Komposthaufen sucht. Im Herbst sollte der Garten nicht zu sorgfältig aufgeräumt werden, um den Igeln im Garten Unterschlupf zu gewähren. Oder stell ein Igelhaus in deinem Garten auf, am besten in einem ruhigen Eckchen unter Gebüsch. Auch Wasser im Garten, etwa ein Teich mit flach abfallendem Ufer, begünstigt die Ansiedlung von Igeln.
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