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Basilikum
  • [21]
erstellt von Admin am 22.12.2011 17:19
Tomaten, Mozzarella und …Basilikum! Davon kann man nie genug bekommen. Nur leider gedeiht die Pflanze nicht immer wie gewünscht. Nässe, Regen, Schnecken machen ihr zu schaffen. Basilikum braucht Bikiniwetter. Na ja, können wir zwar nicht immer bieten, aber das unvergleichliche Aroma verführt zu immer neuen Versuchen: die Pflanze kann jederzeit ausgesät werden und ist einjährig. Die Blüten sind eher unscheinbar. Um eine möglichst lange Erntezeit zu gewährleisten, sollten die Triebe vor der Blüte geerntet werden.

Basilikum eignet sich nicht zum Trocknen, da es sein Aroma verliert und fade schmeckt. In der Küche werden die Blätter auch nicht fein geschnitten, dadurch ginge ebenfalls viel Aroma verloren, sondern mit den Fingern zerzupft oder im Mörser zerstoßen. Dann passt es gut zu Tomaten, frischen Salaten, Käse oder Kräuterbutter.

Im Winter ziehen wir Basilikum auf der Fensterbank. Am einfachsten mit Saatscheiben. Achtung, Basilikum ist ein Lichtkeimer, nicht meit Erde bedecken! Dafür immer schön feucht, hell und warm halten, dann gibts bald gute Ernte.
Oregano
  • [11]
erstellt von Admin am 20.01.2010 10:52
Die Pflanze wächst problemlos zu buschigen Sträuchern und ist absolut pflegeleicht – so pflegeleicht, dass er gerne wuchert und in Zaum gehalten werden muss. Oregano verbreitet sich durch Wurzelausläufer und lässt sich durch die Begrenzung der Kräuterschnecke nicht aufhalten. Die hellvioletten Blüten locken viele nützliche Insekten an. Im Herbst solltest du den Oregano stark zurückschneiden.

In der Küche finden die jungen, frischen Triebe aber auch die Blüten Verwendung. Es gibt eigentlich keine Speise, die man nicht mit Oregano verfeinern kann: Spaghetti, Eierspeise, Gemüse, Suppen, Pizza, Suppen, Salate, alle Fleischsorten….Auch der Oregano kann getrocknet und dann als Würze oder Tee verwendet werden.

Die ätherischen Öle sowie die Gerb- und Bitterstoffe dieser robusten Pflanzen wirken verdauungsfördernd und lindern Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes.
Petersilie
  • [10]
erstellt von Admin am 20.01.2010 10:56
Petersilie darf wohl in keinem Kräutergarten fehlen. Die Petersilie ist ein zweijähriges Kraut, d. h.,im ersten Jahr bildet sich lediglich eine Blattrosette, erst im zweiten Jahr gedeiht die Petersilie üppig. Während des Sommers können nun die frischen Blätter laufend geschnitten werden. Blütenansätze immer ausbrechen, denn wenn die Pflanze zu blühen beginnt, werden die Blätter hart. Petersilie kommt wie die meisten Küchenkräuter ohne Dünger aus, gedeiht aber am besten auf tiefgründigem, humusreichem Gartenboden.

Petersilie wird entweder roh verwendet oder nur kurz erhitzt, damit das typische Aroma nicht verloren geht. Durch den unaufdringlichen Geschmack passt Petersilie zu fast allen Speisen, klassisch zu Pfifferlingen und Eierspeisen. Die hübsche Krauspetersilie wird vor allem zum Dekorieren von Speisen verwendet, ihr Aroma reicht nicht an das der glatten Petersilie heran.

Das Trocknen der Blätter lohnt sich nicht, da zu viel Aroma verloren geht. Im Winter stellt man am besten einen Blumentopf mit Petersilie ans Küchenfenster, um „Entzugserscheinungen“ während der kalten Jahreszeit entgegenzuwirken.

In der Heilkunde wird Petersilie übrigens aufgrund seiner krampflösenden und harntreibenden sowie appetitanregenden Wirkung geschätzt.
Pfefferminze
  • [10]
erstellt von Admin am 20.01.2010 10:58
Die Minze ist eine unverwüstliche Pflanze – im wahrsten Sinne des Wortes! Sie muss im Zaum gehalten werden, denn ihr Ausbreitungsdrang kennt kaum Grenzen. Wenn du dich dennoch am Pfefferminzaroma in deinem Garten erfreuen möchtest und das Wachstum einschränken möchtest, grab die Pflanze einfach mit dem Plastiktopf ein, von dem du nur den Boden herausschneidest. Du wirst mit einem herrlichen Duft und vielen summenden Gartenbewohnern belohnt.

Die Pfefferminze ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die 50–100 cm hoch wird und rötlich bis violett blüht. Geerntet wird um die Mittagszeit, wenn der Anteil an ätherischen Ölen in den Blättern am höchsten ist. Die Minze mag es eher halbschattig.

Pfefferminztee aus dem eigenen Kräutergarten lässt sich mit Tee aus Teebeuteln gar nicht vergleichen. In Nordafrika und den arabischen Ländern gilt Pfefferminztee als Nationalgetränk. Er lässt sich aber auch sehr gut kühl genießen.

Pfefferminze passt sehr gut zu allen Gemüsearten, Suppen, Salaten, Lammfleisch oder Omelettes.

Minze wirkt beruhigend, schmerzlindernd und schleimlösend. Zum Trocknen sollte man das Kraut am besten vor der Blüte (Juli-August) abschneiden.
Rosmarin
  • [9]
erstellt von Admin am 20.01.2010 10:51
Rosmarin steht bei den meisten Kräuterfreunden ganz oben auf der Wunschliste. Er ist der Inbegriff von Sommerduft und Urlaub in Italien. Der Rosmarin ist eine hübsche, buschige Pflanze mit kleinen, pastellblauen bis hellvioletten Blüten im Mai und Juni. In gut sortierten Gärtnereien finden sich zahlreiche Sorten vom Rosmarin mit säulenförmigem Wuchs bis hin zu kriechenden Sorten. Leider ist der Rosmarin in unseren Breiten nicht winterhart und muss im Gewächshaus oder Keller überwintert werden.

In der Küche ist der Rosmarin sehr vielseitig verwendbar: er passt hervorragend zu Hühnchen, Kartoffeln oder Lammfleisch, aber auch zu Gemüse und Fisch. Rosmarin sollte mit den Speisen mitgekocht werden; am besten nimmt man dafür ganze Zweige, die vor dem Servieren entfernt werden. Rosmarin eignet sich aufgrund seines intensiven Aromas auch sehr gut zum Trocknen.

Rosmarin fördert Durchblutung und Stoffwechsel und macht fette Speisen bekömmlicher.
Salbei
  • [8]
erstellt von Admin am 20.01.2010 10:53
Salbei ist mehrjährig und kann zu einer beachtlichen Staude heranwachsen. Zurückgeschnitten wird erst im Frühjahr, da die Pflanze den ganzen Winter von den Blattsäften zehrt und ohne Blätter absterben würde. Salbei sollte auch nicht länger als 5-6 Jahre am selben Standort bleiben, da er sonst verkümmert. Die Staude eignet sich sehr gut zum Teilen und Weiterschenken. Es gibt Sorten mit tiefgrünen, gräulichen, nahezu violetten und weiß-grünen Blättern; die Blühten sind violett bis tiefblau.

Salbei schmeckt am besten, wenn die Blätter in Butter gebraten werden. Das Aroma ist sehr intensiv, daher sparsam verwenden! Am besten passt Salbei zu Geflügel, Leber oder Käseauflauf.

Die antiseptische Wirkung ist in der Heilkunde seit Jahrhunderten bekannt und wird bei Zahnfleischbluten sowie Entzündungen des Mund- und Rachenraumes eingesetzt. Salbei wirkt aber auch krampflösend und verdauungsfördernd.

Salbei eignet sich sehr gut zum Trocknen. Dazu Salbei in Büscheln zusammenbinden um an einem luftigen Ort nach mit den Blättern kopfüber aufhängen.
Schnittlauch
  • [9]
erstellt von Admin am 20.01.2010 10:57
Wer hat noch nie ein Butterbrot mit geschnittenem Schnittlauch probiert? Einfach köstlich… Schnittlauch fördert die Verdauung, lindert Magenbeschwerden und Blähungen und wirkt blutdrucksenkend.

Der Schnittlauch ist eine aufrecht wachsende, mehrjährige Pflanze mit violetten Blüten. Die Pflanze ist winterhart und wächst problemlos in jedem Boden. Ältere Exemplare verhorsten leicht, deshalb sollten die Pflanzen regelmäßig geteilt werden. Oder man lässt einige Blütenstände stehen, die sich dann aussäen und für Pflanzennachwuchs sorgen. Die Schnittlauchröhrchen können laufend geerntet werden, am würzigsten schmeckt jedoch der Austrieb im Frühjahr.

Schnittlauch zu trocknen lohnt nicht, da er sein Aroma verliert und fade schmeckt. Wer im Winter nicht auf ihn verzichten kann, sollte fein geschnittenen Schnittlauch mit etwas Wasser in kleinen Portionen einfrieren.

Schnittlauch schmeckt roh in Kräuterbutter, Salaten und Aufstrichen und darf in keiner österreichischen Fritattensuppe (in Deutschland Pfannkuchensuppe) fehlen!
Stevia - Süßkraut
  • [11]
erstellt von Admin am 28.02.2010 17:09
In den letzten Jahren ist die Pflanzenneuheit Stevia (Süßkraut) immer beliebter geworden. Sie liebt humose, warme Böden. Im Winter muss diese Pflanze zum Überwintern ins Haus geholt werden.

Verwendung: Die Blätter von Stevia werden getrocknet und fein zerhackt, so entfaltet sich die unglaubliche Süßkraft dieser Pflanze. Sie ist sehr beliebt als Zuckerersatz in Tees oder anderen Getränken. Wenn man die Blätter nicht verwenden möchte, ist diese Pflanze mit ihren kleinen weissen Blüten auch sehr attraktiv.

Eine Empfehlung von Patrick
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