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Arnika, kein Schmerz mehr da
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erstellt von Admin am 22.12.2011 17:20
Arnika (Berg-Wohlverleih) ist eine eher in hohen Lagen wachsende Pflanze, die in der Zeit von Mai bis September blüht. Da die Blüten oft von Insekten befallen sind, sollten nur ausgezupfte Blüten verwendet werden, weil man annimmt, dass mitverarbeitete Insekten die Wirkung verfälschen und allergische Reaktionen auslösen können. Aus den Blüten wird in der Regel eine Tinktur hergestellt.

Arnika bewährt sich bei allen Arten von äußeren und inneren Verletzungen (Schlag, Stich, Fall, Blutergüssen, Verstauchungen, Quetschunegn etc.) und bewirkt eine schnelle Schmerzlinderung und Heilungsbeschleunigung. Des Weiteren bei verschiedenen Infektionskrankheiten und Entzündungen, Benommenheit, Zerschlagenheit, Herz- und Kreislaufbeschwerden und sogar bei Arteriosklerose verbunden mit Schwindel.

Arnika ist eine zum Teil geschützte Pflanze, weshalb man sie am besten als Tinktur oder Essenz im Handel kaufen sollte.
Es gibt folgende Anwendungsmöglichkeiten:
als Wundheilmittel: 3 EL Arnikablütentinktur + 3 EL Aristolochia-Tinktur auf 1l Wasser
als Umschlag: 4 EL Arnikatinktur auf 1l Wasser
zum Gurgeln: 1 TL Arnikatinktur auf 1l Wasser
innerlich: homöopathisch
Achtung: Verdünnung unbedingt beachten!! Bei falscher Dosierung kann es zu Rötungen und Blasenbildungen der Haut und zu Reizungen der Schleimhäute kommen. Nach Einnahme von übermäßigen Dosen ist es sogar schon zu Todesfällen gekommen, also Vorsicht.
Aronstab wehrt Husten ab (Aronstab oder Ronenkraut)
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erstellt von Dannny am 23.07.2010 12:43
Der Name des Aronstabes leitet sich von dem griechischen Wort "aros" (="Nutzen", wegen der frühzeitlichen Gepflogenheit, seine gekochten und stärkehaltigen Knollen zu verspeisen) bzw. seinen dunklen Blütenkolben ab, die im frühen Mittelalter mit dem Stab der Bibelfigur Aron in Verbindung gebracht wurden.

Das in unteren Gebirgslagen in Europas gemäßigten Zonen beheimatete Rosenkraut findet man am häufigsten im Jura und in den Voralpen in Gebieten mit kalkreichen und durchlässigen Böden, oft zusammen mit Bärlauch und Lungenkraut, in Hecken und Gebüschen.

Der Aronstab ist giftig (besonders wenn er frisch ist), wobei nicht die Blätter am gefährlichsten sind (sie schmecken scharf und stechend), sondern seine roten Beeren, die für Kinder sehr verlockend sind.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Saponin, Lycopin (der Farbstoff der Früchte), Calciumoxalat und Aroin.

Wirkung: Besonders geeignet bei Schwellungen und Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut sowie des Kehlkopfes und bei Schleimbildung im Nasen- und Rachenraum in Verbindung mit schmerzhafter Heiserkeit und krampfartigem Husten und schleimigem Auswurf; auch bei Entzündungen der Magen- und Darmschleimhäute.

Anwendung: Wegen seiner Giftigkeit sind nur Anwendungen als spagyrische Essenz (10 Tropfen mehrmals täglich in warmem Wasser trinken oder 30 Tropfen in einem Glas Wasser gurgeln, letzteres kräftigt die Stimmbänder von Rednern und Sängern), oder homöopatisch (D2-D6 3 x täglich 10 Tropfen) empfehlenswert.
Baldrian beruhigt die Nerven
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erstellt von Admin am 21.01.2010 14:16
Baldrian hilft bei Nervosität und Schlafstörungen. Für Baldriantee verwendet man getrocknete Baldrianwurzeln. Einfacher in der Verwendung sind Baldriantropfen aus der Apotheke.
Eibisch der Schleimige
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erstellt von Admin am 02.02.2010 16:02
Eibisch oder Heilwurz (Althaea officinalis L.) stammt ursprünglich aus Asien und ist bei uns vereinzelt meist in feuchten Naturwiesen, Ufergebüschen und an verödeten Stellen zu finden. Wegen seiner Heilwirkung wird er aber auch in Gärten als Arzneipflanze angebaut.
Verwendet wird vorwiegend die Wurzel, die im Frühling oder Spätherbst von mehrjährigen Pflanzen gesammelt wird. Die Wurzeln werden trocken abgebürstet, zu Scheiben geschnitten und getrocknet (bei etwa 50 °C). Auch die Blüten (kurz vor dem Aufblühen geerntet) und Blätter können frisch (oder langsam getrocknet, z. B. im Halbschatten) verwendet werden, wobei darauf zu achten ist, die Blüten trocken (also nicht bei Regen) zu ernten, damit sie sich nicht schwarz verfärben. Da besonders die Wurzel sehr viel Schleim enthält, ist der Eibisch ausgesprochen wirksam bei entzündeten und gereizten Schleimhäuten, sowohl der Atemwege, als auch des Magen-/Darm-Trakts. Dazu gehören Husten und Heiserkeit, Halsentzündungen, Asthma bronchiale, Durchfälle und Magenschleimhautentzündungen, aber auch Entzündungen der Harnwege.
Wegen des großen Anteils von Schleimstoffen ist die heiße Zubereitung (Tee) der Pflanze gallertartig und unangenehm zu trinken, weshalb man die Pflanzenbestandteile üblicherweise nur in Teemischungen, z. B. mit Huflattich oder Veilchenwurzeln, verwendet oder überhaupt auf einen kalten Auszug zurückgreift. Hierzu werden 4 Teelöffel zerkleinerte Wurzeln mit zwei Tassen Wasser kalt angesetzt, nach 8 Stunden Ziehen abgeseiht und der Auszug tagsüber schluckweise getrunken.
Frauenmantel nicht zum Anziehen
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erstellt von Admin am 03.02.2010 15:10

Die Form des Frauenmantels (Alchemilla vulgaris L.) erinnert an die mittelalterlichen so genannten Radmäntel der Frauen. Es gibt insgesamt über tausend verschiedene Arten, deren Blütezeit in der Regel von Mai bis August ist. Der Frauenmantel ist wirksam bei inneren und äußeren Wunden und wird bei Frauenleiden (unregelmäßigen Perioden, Ausfluss, Unterleibsentzündungen) als Tee oder in Form von Spülungen oder Sitzbädern angewendet. Außerdem ist er harntreibend.

Teezubereitung: 4 Teelöffel Kraut pro Tasse mit kochendem Wasser überbrühen und ca. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und mehrere Tassen täglich trinken. Auch zum Gurgeln (mit Salbei und Pffereminz gemischt) bei Entzündungen im Mund und Rachen geeignet. Der Absud des Frauenmantels (ca. 120 bis 150 g Kraut mit 1 l kaltem Wasser ansetzen, aufkochen und bei mittlerer Hitze zugedeckt ziehen lassen, zum Schluss abseihen) eignet sich gut für Wundwaschungen oder kann dem Badewasser zugesetzt werden.
Kamillenblütentee gegen Erkältung
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erstellt von Admin am 21.01.2010 14:13
Bei Erkältung 1 Handvoll Kamillenblüten mit heißem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Den Kopf so weit wie möglich über die Schüssel beugen und mit einem Handtuch abdecken, damit der Dampf nicht entweichen kann. Tief über den Mund ein- und ausatmen.
Lavendel hilft beim Einschlafen
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erstellt von Admin am 25.01.2010 10:35
Lavendel beruhigt und entspannt. Am besten wirkt ein heißes Bad mit Meersalz und Lavendelblüten. Der wunderbare Lavendelduft hilft aber auch beim Einschlafen: getrocknete Lavendelblüten in ein Stoff- oder Gazesäckchen füllen und neben den Kopfpolster legen.
Lindenblütentee bei Fieber
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erstellt von Admin am 21.01.2010 14:14
Bei Fieber hilft viel trinken und schwitzen. Lindenblütentee ist stark schweißtreibend und daher besonders zu empfehlen. 2 Teelöffel getrocknete Lindenblüten mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, gute 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und mit Honig süßen.
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