Tolle Ernte im Hochbeet
WSGHochbeet

 

 

 

 

 

Eine tolle Alternative zu einem konventionellen Gemüsebeet ist ein Hochbeet. Üppiges Wachstum, frühere Ernte: Durch die Verrottung des Füllmaterials erhöht sich die Bodenwärme und das Gemüse reift schneller. Damit kannst du sogar eine zusätzliche Ernte einfahren.

Die Kulturfläche liegt höher und ist leichter und ohne Bücken zu erreichen. Außerdem wird in einem Hochbeet für den Gemüseanbau optimales Substrat eingefüllt und der Boden ist automatisch tiefgründig - du musst dir also keine Sorgen machen, ob dein Gartenboden den Anforderungen eines Gemüsegartens standhält. Und nicht zuletzt wird mit dem Hochbeet verrottbares Material aus dem eigenen Garten optimal verwertet. Und noch ein Vorteil: für Schnecken wird es viel schwieriger, die jungen Salatpflänzchen zu erreichen.

Ein Hochbeet wird in Nord-/Südrichtung angelegt und ist sinnvollerweise rechteckig. Muss es aber nicht sein, wie unser Beispiel im Bild zeigt, denn ein Hochbeet kann ein echtes Schmuckstück im Garten werden! In der einfachen Variante handelt es sich um einen rechteckigen Kasten aus Holz, Mauerziegeln, Steinen, Beton oder Kunststoff. Fällt die Wahl auf Holz, so solltest du darauf achten, naturbelassenes Lärchenholz zu verwenden, da bei druckimprägniertes Holz die Imprägnierung in den Boden ausgewaschen werden kann, was das Prinzip des Bioanbaus ad absurdum führt. Bei naturbelassenem Holz ist die Lebensdauer auf wenige Jahre begrenzt. Lärchenholz ist haltbarer und lässt dir gut 15 Jahre Zeit, bis du sie erneuern musst. Es gibt aber auch fertige Bausätze aus Kunststoff oder Holz, die ganz leicht aufzubauen sind und mit denen du nichts falsch machen kannst. Die Schmalseite des Beetes sollte zwischen 100 und 120 cm betragen, damit du bequem von allen Seiten gärtnern kannst. Die Höhe beträgt zwischen 80 und 100 cm (je nach „Gärtnergröße“).

Als erstes musst du die Erde in der Größe der Grundfläche des Hochbeetes ca. 20 cm tief ausheben. Das abgehobene Material wird später wieder eingefüllt. Stell den Rahmen des Hochbeetes nun auf das eingeebnete Erdreich und leg einen engmaschigen Maschendraht am Boden des Kastens aus, damit Mäuse und andere Nager oder Maulwürfe keine Chance haben, durch das Erdreich zu deinem Gemüses vorzudringen. Drahtgeflecht an den Innenrändern des Kastens hochziehen und gut befestigen (Tacker).

 

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Dann kannst du mit dem Befüllen deines Gemüselieferanten beginnen: die erste Schicht besteht aus grobem Baum- und Strauchschnitt. Diese Schicht ist wichtig, damit der Boden von unten gut durchlüftet wird und Wasser gut abrinnen kann. Als zweite Schicht füllst du Laub, zerkleinerte Staudenreste und gehäckselte Gartenabfälle ein. Als nächstes kommt die ausgehobene Erde ins Beet – wenn es sich um Rasensoden handelt, etwas zerkleinern und mit den Wurzeln nach oben einfüllen. Jetzt kannst du noch etwas (15 cm) halb verrotteten Kompost darübergeben, bevor du als krönenden Abschluss eine schöne, dicke Lage aus Humus und Kompost verteilst. Gut wässern und etwas ruhen lassen, damit sich das Material setzt. Anschließend bei Bedarf Humus/Kompost-Mischung auffüllen und Oberfläche mit dem Rechen sorgfältig glätten. Jetzt ist dein Hochbeet aufnahmebereit für junges Gemüse und keimwillige Samen.

Du wirst feststellen, dass das Erdreich im Laufe der Jahre absackt, da die enthaltenen Pflanzenreste verrotten. Das ist gut so – dadurch kannst du jedes Jahr etwas reifen Kompost nachfüllen. Nach 5 bis 6 Jahren sollte das Beet ganz neu aufgebaut werden.

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