Achtung, Gift!
Grundsätzlich gilt: im eigenen Garten sollte alles so weit wie möglich giftfrei sein. Blattläuse oder Rosenblattkäfer kann man ganz einfach mit Wasser abspritzen oder einem Tuch abwischen. Oder die Läuse als Futter für Marienkäfer tolerieren. Aber nicht immer ist es so einfach, Schädlinge machen dem Gärtner oft das Leben schwer und hin und wieder nutzt nur noch Spritzen. Ob man sich wirklich Gift in den Garten holt sollte man aber reiflich überlegen. Besser man nutzt die tierischen Helfer wie Maulwurf, Igel oder Singvögel und sorgt dafür, dass sie sich im Garten ansiedeln.
 


Im Handel erhältliche biologische Spritzmittel enthalten häufig den Wirkstoff Azidirachtin, der aus dem Niembaum gewonnen wird. Die Bezeichnung Niem oder Neem kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Heilspender“ , was sich auf die jahrtausendealte Verwendung in der Heilkunde bezieht.

Als Pflanzenschutzmittel wird der Wirkstoff gegen über 200 Insektenarten, Würmer, Mikroorganismen und Milben eingesetzt. Die Anwendung ist bei geringem bis mittlerem Schädlingsbefall erfolgreich. Anwendungshinweise des Herstellers genau beachten.

Bei Pyrethrum handelt es sich um ein natürliches Nervengift, das als Kontaktgift unspezifisch gegen alle Insekten wirkt und keinen Unterschied zwischen Nützlingen und Schädlingen macht.

Da die Nervensysteme aller Insekten ähnlich konstruiert sind, stellt Pyrethrum ein breitwirksames Insektizid dar, das im Übrigen auch in der Schädlingsbekämpfung gegen Schaben oder Fliegen eingesetzt wird. Ein großer Vorteil von Pyrethrum ist seine geringe Photostabilität: Pyrethrum wird in der Umwelt schnell durch Photolyse und mikrobielle Aktivitäten abgebaut.

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